Wilde Jungs....und Familienleben

Gerade war mein kleiner wach und nun liege ich da und kann nicht mehr einschlafen 🫠 und schon fangen die Gedanken an....
Ich habe 3 kleine Kinder, 1, 3,5 und 5,5 Jahre alt. Sie fordern macht aktuell sehr, vor allem der Mittlere der sehr stark die Grenzen austestet. Ich weiß, kinder sind Kinder und im Grunde genommen hören meine Kinder auch, aber ich hab das Gefühl, die anderen Kinder hören besser auf ihre Eltern. Ab und an muss ich den Kleinsten mitnehmen, wenn ich die Beiden Großen in den Kindergarten bringe. Während ich den Mittleren seine Hausschuhe anziehe, rennt der Kleinste mir immer weg und der Mittlere findet es dann noch lustig, was den kleinsten nur noch mehr Anstiftet. Während andere ruhig ihre Hausschuh anziehen bin ich damit beschäftigt, meinem Kleinsten hinter herzurennen. Ich nehme ihn dann und stelle ihn neben mich und sage ihm dann er soll stehen bleiben. Dann bleibt er auch stehen. Der große hört wirklich sehr gut mittlerweile.
Aktuell ist es so, dass der Mittlere auch auf der Coutch herumspringt obwohl das verboten ist. Der kleine sieht es und macht es ihm nach, dadurch sind schon viele Unfälle passiert. Aber es bringt nichts, egal wie oft ich es ihm erkläre. Er ist manchmal so aufgedreht und macht es trotzdem. Mein großer war auch so, aber seit kurzem ist er viel ruhiger geworden und macht so was nicht mehr. Jetzt ist der Mittlere so, wie mein großer war. Er dreht total auf und ist wild obwohl er immer sehr ruhig war.

3

Mir fällt auf :
Springen auf der Couch herum, obwohl es verboten ist ... Und ... Sind schon viele Unfälle passiert.
Wo ist da die Konsequenz?

16

Ich unterbinde das sofort. Wenn er es nochmal macht, dann muss er sich für 5 min setzen, damit er sich beruhigt. Wenn das nichts hilft, dann hat er eindeutig zu viel Energie und dann gehe ich mit den 3 Raus und lasse sie austoben.

1

Hi,

du weißt es ja schon selbst, die Phase beim mittleren wird auch vorüber gehen. 3 kleine Kinder bringen nun mal Action. Ich habe 2 Jungs und irgendwas war immer, jetzt sind sie 13 und 14 und es entspannt sich zusehends.
Aber davor haben sie sich abgewechselt.
Setz den Fokus auf die schönen Momente, im Kindergarten darf auch ein einjähriger fröhlich rumlaufen.

2

Ich denke, das hat nichts mit "Jungs" zu tun. Es sind Kinder - dann noch 3 mit kleinem Abstand. Da ist es nunmal wuselig. Die Situation im Kindergarten finde ich normal und nicht dramatisch. Solange du den Kleinen im Blick hast, kann er sich doch bewegen. Dein Mittlerer schafft doch das Umziehen auch zunehmend selbst, sodass du den Kleinen nehmen kannst.
Zu Hause würde ich klare Regeln und Grenzen aufstellen und vor allem durchsetzen. Bei uns wird nicht auf der Couch gesprungen. Sofort unterbinden, notfalls auch eine kindgerechte Konsequenz und / oder Alternativen bieten. Ich habe da selbst ein "Trauma" aus der Kindheit (schwere Kopfverletzung), daher ist hüpfen auf Couch und Bett tabu. Es gibt bei uns eine Hüpfmatratze. Da diskutiere ich nicht.

Ich glaube, mit 3 Kindern muss man schon einiges aushalten können, was sich nicht ändern lässt. Aber du merkst, es wird besser und ruhiger. Haltet durch und setzt aber auch klare Grenzen.

18

Hi, was wäre bei euch denn eine Konsequenz, wenn sie weiter hüpfen?

4

Ich hab 2 Mädels (fast 5 und 1). Wenn ich die Große zur Kita bringe, muss die Kleine IMMER mit. Und die bleibt nie im Flur stehen und wartet 😂 aber ich lasse sie flitzen. Es ist ne Kita, Steckdosen sind gesichert, die Eingangstür braucht nen Summer und alle Erzieher:innen kennen sie. Ich geh also im Zweifel in die Gruppe, von wo ich ein „Hallo [ihr Name]“ höre 🤪

Gibt auch ne Treppe, aber bisher hab immer ich sie dort rechtzeitig wieder abgefangen.

Ansonsten: manche Kinder brauchen wahnsinnig viele Wiederholungen, bis Regeln sitzen. Zudem scheint dein mittlerer ja ein Bedürfnis zu haben, nämlich sich auszutoben. Auf der Couch ist es verboten - wo wäre es ihm denn erlaubt? Wenn er Kissen auf den Boden legt? Es gibt so etwas dickere Indoor-Turnmatten, wäre das was? Oder ein kleines Trampolin? Wo könnte man es ihm (und ggf dem Kleinen) ermöglichen?

Es ist ne anstrengende Zeit, aber du siehst ja an deinem großen Kind - irgendwann geht sie vorbei ;)

5

Also ich glaube auch das es völlig normal ist und es einfach so ein Alter ist wo sie noch vermehrt testen. Nebenbei aber stacheln sie sich bewußt und unbewußt gegenseitig an. Da würde ich mir keinen Kopf machen ob andere Kinder besser erzogen sind. Da gibts auch ganz sicher genug weitere Kinder die das ebenso machen. Fühl dich gedrückt.
In Sachen Couch würde ich einfach immer wieder konsequent dabeibleiben das es so nicht geht und mit der Zeit bleibt das auch hängen.

Ela

6

Ja, anstrengendes Alter.

- Besorge eine Alternative zur Couch - z.B. ein mini-Trampolin
- gib nicht auf und wiederhole deine Regen trotzdem immer wieder
- aber es muss auch Konsequenzen geben, wenn sie durchgehend missachtet werden (2x sagen, dann "letzte Warnung, sonst---"Konsequenz" und diese dann auch durchziehen).
Beim jüngsten geht das natürlich noch nicht so, aber die zwei Großen sollten das verstehen.

Power die Jungs aus - wann auch immer es geht raus gehen und bewegen.
Dann werden sie drinnen auch ruhiger.

7

Mit 3,5 kann dein Kind sicher die Hausschuhe alleine anziehen, wenn du nicht dabei bist...

Wenn sie von draussen wieder reinkommen oder wenn sie nachdem turnen sie anziehen, muss er es ja auch ...

Falls es dich stört, dass der Kleine rumflitzt...würde ich da ansetzen.


Ansonsten im Kiga kann ja nichts passieren -- er kann nicht raus und nicht verloren gehen...von daher kein Stress.

13

Denkst du🙈🥴.. meine Kleine ist in dem Alter schon ins leere Büro der Leitung und hätte da alles mögliche anstellen können. Und auch in der Küche ist sie schon öfters gelandet. Und einmal hat sie es auch geschafft mit mehreren Familien mitzulaufen und rauszukommen. Wobei sie nicht abhauen wollte und gleich wieder rein gegangen ist.

15

Also da ist meine auch schon gelandet, ebenso im Schlafraum. Aber ganz ehrlich, Hausschuhe anziehen dauert ja jetzt auch nur 3-4 Minuten (höchstens), in der Zeit kann Mini nun auch nicht soooo viel anstellen 🤷‍♀️

Und fremde Eltern haben mir bisher immer Bescheid gesagt, wenn sie raus wollte 😅

8

Ich finde hilfreich, klare Strukturen und Regeln zu haben und „vor die Welle“ zu kommen. Das heißt, mir immer mal eine ruhige Minute schaffen, in der ich überlegen kann, wo es aktuell im Alltag hakt und was davon mich wirklich stört und deshalb geändert werden muss. Das können Kleinigkeiten sein, die „allen“ anderen nix ausmachen, mich aber leider in den Wahnsinn treiben. Und dann gucke ich - wann passiert das und wie kann ich die Situation strukturieren, damit das nicht (mehr so wahrscheinlich) passiert.

Ich versuche also die Kinder „einzufangen“, bevor sie außer Rand und Band geraten.

Bei uns galt immer die Regel „eine Wohnung ist kein Spielplatz“, von ganz klein auf habe ich Toben drinnen unterbunden. Dafür waren wir sehr viel draußen, manchmal auch außerplanmäßig, weil eben noch getobt werden musste.

Ich habe vier Kinder, eins davon mit Behinderung. Alle haben das gelernt. Anfangs ist „dicht dran sein“ mehr Arbeit, zahlt sich aber nach meiner Erfahrung aus.

9

Ich war eine Zeitlang nassgeschwitzt nachdem ich meine beiden nach der Kita endlich ins Auto bekommen habe 😅
Heute sind sie 4 und 6 und das abholen ist ganz entspannt geworden.
Achja, und die beiden Wildfänge sind nicht 2 Jungs 😅